Im Jahr 1960 prägten umfangreiche Baumaßnahmen im Bereich Wohnungsbau und Infrastruktur die Stadt Höxter. In den neuen Wohngebieten entstanden völlig neue Straßen und wurden entsprechend um- und ausgebaut.
Am ersten Mittwoch im Monat, so wie heute, gab es vor 50 Jahren den ersten Ferkelmarkt in Höxter, wo wirklich Schweine aufgetrieben wurden.
Jede westdeutsche Kleinstadt, die etwas auf sich hält und hielt, hat einen Berliner Platz. Irgendwie haben alle Plätze mit jenem Namen eine Ödnis, die an die Umgebung des Brandenburger Tors nach 1945 und vor 1990 erinnert. An dem Platz treffen die Brenkhäuser, die Albaxer und die Nicolaistraße aufeinander und führen Richtung Innenstadt Höxter.
In den 1980er Jahren wurden Lebensmittel und einige Süßigkeiten an die dortigen Kinder und Eltern verteilt. Als Highlight wurde dort Live-Musik von der örtlichen Musikschule geboten.
Mittlerweile ist der Schweinemarkt in Höxter ein traditioneller Vieh- und Krammarkt, der eine zentrale Rolle spielt und im Volksmund weiterhin so genannt wird, obwohl heute keine Schweine mehr gehandelt werden.
Der Markt findet regelmäßig an jedem ersten Mittwoch im Monat statt und beginnt um 08:00 Uhr und endet um 14:00 Uhr.
Die Verkaufsstände erstrecken sich über die gesamte Innenstadt und die historischen Wallanlagen.
Dort finden sie gackernde Hühner, frisches Obst, leckeren Käse, Schuhe, quietschende Spielzeuge, Haushaltsgegenstände und Schmuck aller Art und ein reges Gedränge von Menschen aller Schichten und Nationalitäten.
Zudem findet jeden Mittwoch und Samstag ein grüner Markt in der Marktstraße und Stummrigestraße statt. Darüber hinaus finden Flohmärkte privater Veranstalter statt.







