Musik als Achtsamkeitsübung

Achtsam Musik hören – was bringt das eigentlich?

In unserem Alltag sind wir oft von Reizüberflutung und ständiger Erreichbarkeit betroffen. Musik begleitet uns nebenbei im Alltag, meist beim Autofahren, beim Sport, oder bei der Arbeit. Aber gerade dann, wenn wir Musik aus dieser Nebenrolle herausholen, kann sie dabei helfen, Stress zu reduzieren, Entspannung zu fördern und als zugänglicher Anker zu dienen, der uns ins „Hier und Jetzt“ zurückholt.

Alles, was du hierfür brauchst, sind nur ein paar wenige Minuten volle Aufmerksamkeit.

Für den Anfang wähle nach Möglichkeit ein Lied ohne viel Dynamik. Keine abrupten Unterschiede in der Lautstärke und keine aggressiven Beats, die dein Nervensystem im „Alarmmodus“ versetzen. Versuche, Musik zu finden, ohne viel Text. Stimmen lenken uns oft ab. Klassische Musik, Ambiente oder Naturgeräusche eignen sich besser für deine Wahrnehmung. Schließe deine Augen, atme ein paar Mal tief durch und richte deine Aufmerksamkeit auf ein einzelnes Instrument, eine Stimme oder die Höhen und Tiefen. Achte auf die Kleinigkeiten! Ein leiser Nachklang oder ein Rhythmus, der deine Körperhaltung verändert. Nimm dir einen kurzen Moment, um zu spüren, wie sich dein Körper und dein Gemüt anfühlen Durch das bewusste Konzentrieren auf kleine Details, kannst du auch deine Lieblingslieder neu „erhören“. So kannst du Musik von dem alltäglichen Multitasking wegholen und es als kleines Tool zur Meditation nutzen. Ein kleiner, entspannter „Reset“.

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