Baudenkmäler der Stadt Brakel
(von Vladimir Rung)

Die Katholische St.-Michael-Pfarrkirche steht auf dem Kirchplatz und ist ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Der älteste Bauteil, im Baustil der Romantik erbaut und im Jahre 1161 feierlich eingeweiht. Nach den archäologischen Ausgrabungen in den 1960er-Jahren auf dem Kirchplatz wurde festgestellt, dass von dem späten 9. Jahrhundert bis in das Jahr 1160 hier ein Vorgängerbau einer kleineren Kirche stand. Im 14. Jahrhundert wurde die erste Erweiterung der Kirche vollbracht, genau in der Zeit von 1338 bis 1345. Im 16. Jahrhundert wurde die St.-Michael-Kirche noch einmal ausgebaut. Nach einem großen Stadtbrand wurde die Pfarrkirche stark beschädigt und 1517 wieder in der alten Form wiederhergestellt und von innen umgestaltet. Von 1846 bis 1849 wurde auf der Stelle des älteren Turms ein neuer Kirchenturm aufgestellt. Im Jahre 1852 wurde der neue Kirchturm eingeweiht. Von 1998 bis 1999 wurde eine vollständige Restaurierung und Sanierung durchgeführt. Auf der nördlichen Seite befindet sich der Nebeneingang, auf der südlichen Seite steht der hohe Kirchturm. Der kirchliche Hochaltar stammt aus dem Jahr 1748. Um 1900 wurden die alten Fenster durch neue mit Fensterbildern ersetzt. Das hölzerne Taufbecken wurde im 17. Jahrhundert geschaffen. Viele Gemälde und andere innere Ausstattungen wurden von dem Künstler Johann Georg Rudolphi (1633–1693) aus Brakel gefertigt. 1927 wurde die letzte Kirchenerweiterung durchgeführt. Im Nordwesten befindet sich der älteste Bauteil der Sankt-Michael-Pfarrkirche. Seit dem 7. April 1982 steht diese Kirche unter dem Denkmalschutz.

Ein historisches Baudenkmal der Stadt Höxter, das seit dem 29.3.1994 unter Denkmalschutz steht. Zweigeschossiges Geschäftshaus. Heute ist die Kreissparkasse Brakel eine Filiale der Sparkasse Paderborn-Detmold-Höxter. Dieses Geschäftsgebäude wurde 1914 mit einer Direktorenvilla fertiggestellt. Von 1848 bis 1850 ist die Gründungszeit der Kreissparkasse Höxter mit dem Hauptsitz in Brakel. Der Sparkassenbau wurde mit der Unterstützung des damaligen Bürgermeisters von Brakel, Johann Müller, hier ansässig. Ursprünglich war es ein Kreditinstitut für die gesamte Landbevölkerung des Kreises Höxter. Wurde paar Mal saniert, umgestaltet und von innen modernisiert.

Ursprünglich war das heutige Gelände mit der Kapelle und dem Kriegerdenkmal ein frei liegendes Land vor der Stadtmauer des Hanekämper Tores. Im Jahre 1791 wurde auf dem leeren Platz der städtische Friedhof von dem Kirchplatz hierher verlegt. Im Jahre 1840 wurde die Hanekampkapelle im neugotischen Baustil errichtet. 1886 wurde der Friedhof an die Bökendorfer Straße rasch verlegt. Mehrere Jahre war das Gelände ungenutzt. Im Jahre 1925 wurde dann das Kriegerdenkmal in der Nähe der Kapelle errichtet. 1985 wurde eine Bronzetafel am Kriegerdenkmal mit der Inschrift „Zur Erinnerung an die Mitbürger der Stadt Brakel, die als Opfer des Nationalsozialismus verfolgt wurden und ihr Leben verloren. – Stadt Brakel, August 1985.“ angebracht. Angebracht. Die Kapelle wird auch heute als eine Erinnerungsstätte für alle Opfer des NS-Regimes benutzt.

Am Markt 3, Geschäfts- und Wohnhaus. Ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Steht seit dem 09.10.1984 unter dem Denkmalschutz. Steht in der Brakeler Stadtmitte am Marktplatz, in der Nähe des Rathauses. Mehrmals saniert, restauriert, umgestaltet und wahrscheinlich teilweise von innen und außen umgebaut. In der Zeit zwischen dem Ende des 16. Jahrhunderts und Anfang des 17. Jahrhunderts wurde dieses Fachwerkhaus als ein Privathaus errichtet mit einem Hinterhaus, das als Wohnungen benutzt wird. Früher stand ein Wohnhaus, das im 14. Jahrhundert gebaut wurde und von einem Stadtbrand zerstört. Bedeckt mit Steinplatten aus Solling. Am Markt 5, ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus. In diesem städtischen Baudenkmal ist aktuell das Stadtmuseum ,,Haus des Gastes“. Steht seit dem 1. Februar 1983 unter Denkmalschutz und ist in die Baudenkmälerliste der Stadt Brakel eingetragen. Ist auch bekannt unter dem Namen ,,Haus Rothenberg“. Ein ehemaliges Ackerbürgerhaus. Die Vorderseite ist das älteste Bauteil des Hauses und wurde, wie es vermuten lässt, im Spätmittelalter erbaut. Ein Fachwerk mit Bauelementen des Klassizismus (1770–1840). In der NS-Zeit war das Haus unter dem Namen ,,Judenhaus“ bekannt. 1981 wurde dieses Haus Eigentum der Stadt Brakel. Neben dem Stadtmuseum ist hier auch der Sitz des Tourismusamtes.

Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Die Katholische Kapuzinerkirche steht seit dem 16. Februar 1983 unter Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Diese Kirche wurde von dem Architekten Johann Conrad Schlaun errichtet. Der Kirchenbau wurde von Paderborner Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich gefördert. Die neue Kirche sollte den Kapuzinern in Brakel als Klosterkirche dienen. Heute ist die Klosterkirche eine katholische Kirche. Ursprünglich stand am Kapuzinerkloster eine Klosterkapelle. Die Kapuzinerkirche wurde von 1715 bis 1718 von dem Bauarbeiter unter der Leitung des Architekten Johann Conrad Schlaun aufgebaut. Von 1833 bis 1912 wurde die Kapuzinerkirche von den katholischen und evangelischen Gemeinden in stets wechselnder Reihenfolge benutzt. Steht an der Ecke Ostheimer Straße/Klosterstraße. Direkt an der Kapuzinerkirche steht das frühere Kapuzinerkloster.
Ehemaliges Kapuzinerkloster, Klosterstraße.
Auch das ehemalige Kapuzinerkloster ist ein historisches Baudenkmal, das seit dem 29. Juli 1982 unter dem Denkmalschutz steht. Der gesamte Klosterkomplex wurde im Jahre 1665 feierlich eingeweiht. Die ersten Kapuzinermönche kamen 1645 nach Brakel und sollten im Auftrag des Paderborner Fürstbischofs die Brakeler wieder zurück unter die Macht der katholischen Kirche bringen. Ursprünglich lag hier ein altes Heilig-Geist-Hospital. Im Jahre 1654 wurde angefangen mit dem Klosterbau mit einer St.-Franziskus-Kapelle, die 1665 vollendet wurde. Nach der Sanierung, Renovierung und inneren Umgestaltung befinden sich das Katholische Pfarrzentrum, das Büro des Dekanates Höxter und der Sitz des Caritas-Verbandes des Kreises Höxter.

Evangelische Auferstehungskirche in der Bahnhofstraße 26 wurde in der Zeit von 1911 bis 1912 errichtet und danach feierlich eingeweiht. Seit dem 2. September 1982 ein denkmalgeschütztes historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Steinbau. Alle Fenster der Evangelischen Kirche sind mit bunten Glasmalereien geschmückt. 1955 folgten eine große innerliche und äußerliche Sanierung und Renovierung mit der vollständigen Umgestaltung. Die Kirchenorgel aus dem Jahr 1912 wurde 1964 durch ein neues Instrument ersetzt. Kirchturm mit einem spitzen Helm als Dach. Neben der Kirche steht das Evangelische Pfarrhaus.
Hanekampstraße 15.
Ein historisches Baudenkmal der Stadt Höxter, das seit dem 05.01.1984 unter dem Denkmalschutz steht. Stand direkt an dem Hanekämper Tor und war von 1306 bis 1803 ein Torwächterhaus. Unten waren die Diensträume des Torwächters eingerichtet und im Obergeschoss befanden sich Schlaf- und Wohnräume der Familie des städtischen Torwächters. Vermuten lässt, dass dieses heutige Wohn- und Geschäftshaus schon am Ende des 13. Jahrhunderts einen Vorgänger nachweisen kann. Wegen zahlreichen Bränden in der Altstadt wurde auch der Altbau zerstört. Seit 5. Januar 1984 ein historisches Baudenkmal. Mehrmals saniert, restauriert und im Erdgeschoss teilweise auch umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Ein Fachwerkhaus mit einem Dach aus Sollingsandsteinplatten. Im Erdgeschoss ist ein Verkaufsgeschäft ansässig.

Das Rathaus steht in der Altstadt am Marktplatz und ist ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Erstmals urkundlich wurde 1340 in Brakel ein Rathaus erwähnt. 1381 wurde noch einmal das Brakeler Rathaus urkundlich erwähnt. Das heutige Rathausgebäude hatte ursprünglich eine Länge von 40 Metern und eine Breite von 12 Metern gehabt. Im Jahre 1573 wurde eine große Gebäudeerweiterung, Sanierung und Wiederaufbau von dem Stadtrat durchgeführt, nach dem großen Stadtbrand im Jahre 1570. Von 1964 bis 1967 folgte eine gründliche Sanierung und Restaurierung des Rathauses. Wie es vermuten lässt, wurde schon im späten 13. Jahrhundert in der Stadt Brakel das erste Rathausgebäude errichtet. Unter dem rechten Fenster im Erdgeschoss kann man eine alte Inschrift finden, die aus der Zeit um 1400 stammt. Im Ratskeller befand sich ursprünglich ein Rats- und Weinkeller, der bis in das Jahr 1823 in Gebrauch war. Am 29. Juli 1982 wurde das Rathaus in die Baudenkmalliste der Stadt Brakel eingetragen. Die Ausbauarbeiten fanden auf der Südseite und der Nordseite statt. Steinbau im Stil der Renaissance. 1768 wurde das Rathaus erstmals vollständig saniert und von innen umgestaltet. Große Sanierung im Jahre 1929. Bauzeit um 1340. Sitz der Stadtverwaltung. Der Bau aus der Zeit um 1340 wurde im gotischen Baustil aufgebaut. Der Gewölbekeller entstand in den 1570er Jahren als Weinkeller des Stadtrates.
Rolandsäule am Rathaus, Marktplatz.
Auf dem Marktplatz, am Rathaus, steht ein städtisches Baudenkmal, die ,,Rolandsäule“, links von dem Haupteingang. Wie es historisch festgestellt wurde, stammt die Rolandsäule aus dem Jahr 1385 und hat dazu noch eine steinerne Rolandfigur, die 1820 von den Bürgern zerstört und entfernt wurde. Am 17. Februar 1984 wurde die Rolandsäule ein Baudenkmal.

Ein historisches Baudenkmal der Stadt Höxter, das seit dem 07.04.1982 unter Denkmalschutz steht. Stadtmitte, am Marktplatz in der Nähe des Rathauses. Errichtet von dem Ritter von Modexen in der Zeit um 1350 als ein Wohnhaus dieses Adelsgeschlechts. Heute befinden sich im Gebäude das Stadtarchiv, der Ratssaal und Ausstellungsräume des Stadtmuseums. Baustil des Steinhauses – Gotik. Im Jahre 1553 verkaufte der Ritter von Modexen dieses Haus an der Stadt Brakel. Nach dem inneren Umbau und der Umgestaltung wurde der ehemalige Rittersitz von der Stadt für verschiedene Zwecke benutzt: Gefängnis, danach Speicher (Kornlager) und dann Stadtwaage. 1840 wurde hier die Stadtwaage untergebracht. Im Jahre 1868 wurde das Stadtsgebäude saniert und von innen in Wohnungen (in den Obergeschossen) und in einen Geräteraum der Feuerwehr im Erdgeschoss umgewandelt. In den 1970er Jahren wurde die Alte Waage komplett saniert und restauriert. Alle Räume wurden modernisiert und umgestaltet. 1979 wurden die Restaurierungsarbeiten vollendet und für neue Zwecke von der Stadt benutzt. Im zweiten Obergeschoss wurde ein großer Ratssitzungssaal eingerichtet. Im ersten Obergeschoss befindet sich noch heute das Stadtarchiv, im Erdgeschoss und im Keller mehrere Ausstellungsräume des Stadtmuseums.
Am Markt 7, Wohn- und Geschäftshaus.
Ein in der Stadtmitte stehendes Wohn- und Geschäftshaus, das seit dem 11. Februar 1998 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Im Laufe der Zeit saniert und renoviert, mehrmals von innen umgestaltet, modernisiert. Fachwerkhaus. Im Jahre 1836 von städtischer reicher Familie erbaut. Ursprünglich war es ein Ackerbürgerhaus. Privatbesitz. 1995 von den Besitzern teilweise umgebaut und gründlich restauriert. Im 19. Jahrhundert war hier ein großes Landhandelsgeschäft untergebracht. Heute befinden sich im Erdgeschoss Geschäftsräume, in den Obergeschossen Wohnungen. Dachboden wird für verschiedene Zwecke benutzt. Viele Holzteile wurden durch Steinteile bei der Restaurierung ersetzt. Doppelhaus.

Am Markt 11, Geschäfts- und Wohnhaus. Ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das seit dem 8.10.1984 unter Denkmalschutz steht. Schon im 14. Jahrhundert wurde auf diesem Platz ein kleines Wohnhaus errichtet. Die Fassade des Vorderhauses stammt aus dem Jahr 1571, der andere Hausteil ist jünger. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsräume. In den beiden Obergeschossen sind Wohn- und Schlafräume eingerichtet. Privatbesitz. War ursprünglich ein Wohnhaus einer Adelsfamilie, das später in ein Ackerbürgerhaus umgebaut wurde. Bedeckt mit Sollingsandsteinplatten. War lange Zeit im Gebrauch als ein Zunfthaus. Ostheimer Straße 2, Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal. Am 9.10.1984 offiziell in die Baudenkmalliste der Stadt Brakel eingetragen. Steht in der Altstadt in der Nähe des Marktplatzes. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsräume, Obergeschosse sind in Wohnungen eingeteilt. Bedeckt mit Sandsteinplatten aus dem Solling. Fachwerkhaus im Privatbesitz. Dieses Haus wurde erbaut vor 1800. Weil im späten 18. Jahrhundert und im Laufe des 19. Jahrhunderts die Altstadt von Brakel oft durch Stadtbrände beschädigt wurde, ist es unmöglich, genauer festzustellen, wann dieses Fachwerkhaus errichtet wurde. Mehrmals saniert, renoviert und teilweise verändert. Von innen umgestaltet und modernisiert. Ostheimer Straße 8, Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das seit dem 8. Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz steht. Dieses Haus wurde vermutlich von einer reichen Bürgerfamilie im 18. Jahrhundert aufgebaut. Privatbesitz. Dachbedeckung aus den Solling-Sandsteinplatten. War ursprünglich ein Gastwirthaus mit einer eigenen Brauerei im Hinterhaus. Ist bekannt unter dem Namen ,,Legge-Haus“ (Geburtshaus des Bischofs Petrus Legge (1882-1951) von Meißen). Mehrmals saniert, restauriert und teilweise umgebaut.

Hanekamp 16, Geschäfts- und Wohnhaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Seit dem 11.02.1998 steht dieses Haus unter dem Denkmalschutz. Steinhaus. Im Erdgeschoss sind Geschäftsräume untergebracht (zum Beispiel ein Buchhandelsgeschäft Schröder). Die Obergeschosse sind in Wohnungen eingeteilt. Vermutlich wurde das Wohn- und Geschäftshaus im frühen 19. Jahrhundert erbaut. Wahrscheinlich stand früher hier ein älteres Wohnhaus, denn am Hanekamp verlief ursprünglich die Stadtbefestigung. Direkt gegenüber befand sich das Hane-kämper Stadttor. Öfters mal saniert, renoviert, umgebaut und von innen modernisiert. Bahnhofstraße 13–15, doppeltes Geschäftshaus. Zweigeschossiges Gebäude aus rotem Ziegelstein. Wurde am 10.12.1985 in die Baudenkmalliste der Stadt Brakel offiziell eingetragen. Ursprünglich war es ein doppeltes Ackerbürgerhaus. Ursprünglich auf diesem Gelände stand ein Wohnhaus, das im 14. Jahrhundert erbaut wurde. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde ein Neubau hier aufgebaut. Es war ein Fachwerk, das teilweise im Vorderhaus erhalten geblieben ist. Vermutlich aus der Zeit nach 1571. Auf der Frontseite steht eine Jahreszahl ,,1571“. Das Hinterhaus wurde zwischen 1796 und 1805 errichtet. Umbau folgte 1820. 1981 kaufte die Stadt Brakel dieses Doppelhaus und verwandelte es in ein ,,Haus des Gastes“.

Ostheimer Straße 10, Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel Steht seit dem 8.10.1984 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen. Privatbesitz. Das Erdgeschoss ist in Geschäftsräume eingeteilt. Bedeckt mit Sandsteinplatten aus dem Solling. Fachwerkbau, der öfters mal saniert, restauriert und wahrscheinlich teilweise umgebaut wurde. Von innen umgestaltet und modernisiert. Wann genau das Haus errichtet wurde, ist unklar, denn es gibt keine Angaben, die mir bekannt sind. Ostheimer Straße 16, Geschäfts- und Wohnhaus. Privatbesitz. Fachwerkhaus Seit 16.02.1984 ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Steht in der Nähe des Marktplatzes. Dachbedeckung ist aus Sandsteinplatten. Erdgeschoss – Geschäftsräume mit Wohnräumen in den Obergeschossen. Großen Innenhof mit einem breiten Einfahrtstor, das nicht mehr vorhanden ist. Wann das Haus erbaut wurde, ist mir leider nicht bekannt. Ostheimer Straße 19, Geschäfts- und Wohnhaus. Am 08. Oktober 1992 in die Baudenkmalliste der Stadt Brakel eingetragen. Mehrmals saniert, renoviert und wahrscheinlich umgestaltet. Von innen restauriert und modernisiert. Zweige – schoßig mit einem breiten Einfahrtstor. Fachwerkhaus. Im Erdgeschoss sind geschäftliche und büromäßige Räume untergebracht. Privatbesitz. Der große Dachboden ist in Wohnräume nach der Sanierung umgewandelt. Bauzeit des Hauses ist mir leider nicht bekannt. Unter dem ganzen Haus befindet sich ein Kellerraum, der als Abstellkammer benutzt wird.

Hanekamp 1, Geschäfts- und Wohnhaus. Am 23. Oktober 1984 wurde dieses Haus zum historischen Baudenkmal der Stadt Brakel erklärt. Steht in der Nähe der ehemaligen Stadtfestung mit dem Hanekämper Stadttor. Ein Baudenkmal mit fachwerklichen Bauelementen. Dach aus Sollingsandsteinplatten. Ist wahrscheinlich im späten 17. Jahrhundert errichtet worden. Mehrmals saniert, restauriert und umgewandelt in den heutigen Bauzustand. Von innen verändert und modernisiert. Wurde wahrscheinlich neu aufgebaut nach der Stadtkatastrophe im Jahre 1914. Hanekamp 6, Wohn- und Geschäftshaus, das am 22.09.1994 unter den Denkmalschutz der Stadt Brakel erklärt wurde. Erdgeschoss – Geschäftsräume. Obergeschoß – Wohnräume. Privatbesitz. Dach aus roten Sandsteinplatten. Historisches restauriertes und saniertes Fachwerkhaus. Wie es sich vermuten lässt, wurde es im späten 17. Jahrhundert erbaut, zerstört in großen Teilen durch die Katastrophe im Jahre 1914 und danach wieder von dem Besitzer aufgebaut. Dachgeschoss wird für verschiedene Zwecke benutzt. Am Markt 8, Geschäfts- und Wohnhaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das seit dem 22. Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Schon im 14. Jahrhundert wurde auf diesem Platz ein Wohnhaus erbaut von einer reichen städtischen Adelsfamilie. Das heutige Wohnhaus wurde im Jahre 1571 gebaut und durch mehrere Stadtbrände im 18. Jahrhundert mehrmals stark beschädigt. Im frühen 19. Jahrhundert wieder aufgebaut in der Form der heutigen Zeit als ein Ackerbürgerhaus. Steinbau mit Sandsteinplatten bedeckt. Frontseite ist aus dem 18. Jahrhundert erhalten geblieben. Baustil – Klassizismus. Saniert, restauriert und teilweise verändert. Von innen umgestaltet und modernisiert.
Brunnenstraße. — Die Brunnenstraße in Brakel befindet sich am äußersten Rande der Altstadt und ist eine ausgebaute Wohnstraße, die ein paar historische Baudenkmäler präsentieren kann. Es sind hauptsächlich Fachwerkhäuser, die am Anfang der Brunnenstraße stehen. Diese Straße verläuft in der Nähe des Kirchplatzes und der Burgstraße. Ich beschreibe mit kurzen Informationen die historischen Baudenkmäler von Wohnhäusern in der Brunnenstraße. Brun –
Nenstraße 7: ein Wohnhaus, das in Form eines Fachwerkbaues errichtet wurde und seit dem 23. Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Wann dieses Fachwerkhaus gebaut wurde, ist mir nicht bekannt. Ich habe keine Information gefunden. In dem 18. Jahrhundert wurden viele Gebäude in der Stadt Brakel durch Brände beschädigt und im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Saniert, renoviert und teilweise verändert. Privatbesitz. Brunnenstraße 9 — Dieses alte Fachwerkhaus steht seit dem 9. Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz und ist in die Liste der Baudenkmäler der Stadt Höxter eingetragen. Ein saniertes und von innen modernisiertes Wohnhaus. Umgestaltet und teilweise umgebaut, wahrscheinlich im 19. Jahrhundert. Wann das Haus aufgebaut wurde, ist mir nicht bekannt. Brunnenstraße 11 — Fachwerkhaus. Altes Wohnhaus, das seit dem 9.10.1984 in der Baudenkmälerliste der Stadt Brakel eingetragen wurde. Wann erbaut, ist mir unbekannt. Öfters mal saniert, renoviert, umgestaltet, umgebaut und im Laufe des 19. Jahrhunderts wiedererrichtet. Brunnenstraße 13 — als ein historisches Baudenkmal in Brakel am 8.10.1984 anerkannt wurde. Wohnhaus. Fachwerk. Mehrmals saniert und renoviert. Von innen umgestaltet und modernisiert. Bauzeit ist unklar, wegen Stadtbränden in der Altstadt früher. Im Privatbesitz. Brunnenstraße 19 — ein altes historisches Fachwerkhaus als ein Baudenkmal seit dem 9.10.1984. Mehrere Sanierungen, Renovierungen, Umbauten und Umgestaltungen. Die Bauzeit des Wohnhauses ist mir nicht bekannt.

Ein historisches Wohn- und Geschäftshaus, das seit dem 08. Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz der Stadt Brakel steht. Fachwerkhaus, das mehrmals saniert, renoviert und teilweise umgebaut wurde. Von innen umgestaltet und modernisiert. Eine hohe beiderseitige steinerne Eingangstreppe. Wurde von einer reichen städtischen Adelsfamilie in Bauform eines Fachwerkes errichtet. Befindet sich in einem Privatbesitz. Das Dach ist mit roten Sandsteinplatten aus dem Solling bedeckt. Vermutlich im späten 16. Jahrhundert erbaut. Wurde von dem Eigentümer öfters mal erweitert. Letzte große Sanierung und Restaurierung folgte im Jahre 1999. Aktuell befindet sich dieses historische Baudenkmal im Besitz der Familie Tensi.
Am Thy 16, Wohn- und Geschäftshaus. Restauriertes und saniertes Fachwerkhaus. Wurde am 16.02.1983 in die Baudenkmäler-Liste der Stadt Brakel eingeweiht. Nach der ersten Erweiterung wurde das Fachwerkhaus in ein Gasthaus umgewandelt. Sehr lange Zeit gehörte das historische Gasthaus der Gastwirtsfamilie Elbracht-Hilseweh. Wann genau dieses Haus erbaut ist, ist unklar, vermutet wird das im 16. Jahrhundert. Weil die mehreren Stadtbrände im 18. Jahrhundert den großen Teil der Altstadt zerstörten, wurden im 19. Jahrhundert dieses Fach –
Werk wieder aufgebaut und teilweise von innen umgebaut und umgestaltet. Zweigeschossiger Bau, der an der Ecke zur Burgstraße steht.

Kirchplatz 1, ein restauriertes Wohnhaus. Historisches Baudenkmal – am 17.02.1984 unter den Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt. Öfters mal saniert und renoviert. Von innen umgestaltet und modernisiert. Zwei Geschosse. Privatbesitz. Steht in der Nähe der katholischen Sankt-Michael-Pfarrkirche, am Kirchenplatz. Mit Sandsteinplatten bedeckt. Bauzeit ist mir unklar geblieben. Wolfskuhle 10 — Fachwerkhaus. Ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus. Zählt seit dem 8. Oktober 1984 zu den Baudenkmälern der Stadt Brakel. Privatbesitz. Wohnhaus mit Sollingsandsteinplatten bedeckt. Es wurde vermutlich am Ende des 17. Jahrhunderts aufgebaut von einer reichen Familie. Mehrmals saniert, teilweise umgebaut und restauriert. Von innen modernisiert und umgestaltet. Vermutlich wurde im 18. Jahrhundert die Wolfskuhle 10 durch Stadtbrand zerstört und nach 1800 wieder in alter Form aufgebaut.

Ennebudiek 1./Königstraße 1. — Ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das seit dem 9.10.1984 unter dem Denkmalschutz steht. Privatbesitz. Ein doppeltes Wohnhaus mit zwei eigenen Eingangstüren. Steht in der Nähe des Kirchplatzes in der Stadtmitte. Links – Haus Ennebudiek 1 und rechts – Wohnhaus Königstraße 1. Mehrmals saniert und teilweise von innen umgebaut. Wurde ursprünglich als ein kleines handwerkliches Wohnhaus errichtet. Mit Sandsteinplatten aus Solling bedeckt. Im Dach waren ursprünglich Lagerräume untergebracht. Bauzeit des Baudenkmales ist mir unklar. Klosterstraße 12 – seit 09.10.1984 ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Steht in der Altstadt, in der Nähe des ehemaligen Kapuzinerklosters. Fachwerkhaus, das vermutlich in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts oder am Anfang des 17. Jahrhunderts gebaut wurde. Privatbesitz. Wohnhaus mit einer Handwerkswerkstatt in der Hinterhofseite. Mehrmals saniert, renoviert und restauriert.

Am Markt 10, ein Wohn- und Geschäftshaus in der Stadtmitte von Brakel. Wurde am 9.10.1984 zu einem historischen Baudenkmal erklärt. Vermutlich im 17. Jahrhundert von einer reichen Händlerfamilie aufgebaut. Im 19. Jahrhundert nach Stadtbränden im 18. Jahrhundert komplett im 19. Jahrhundert wieder aufgebaut. Fachwerkhaus mit großen Geschäftsräumen im Erdgeschoss. Dach aus Sandsteinplatten. Im Obergeschoss sind Wohn- und Schlafräume. Mehrmals saniert, renoviert, erweitert und restauriert. Steht an der Ecke Am Markt/Hanekamp. Am Markt 2, Geschäfts- und Wohnhaus in der Nähe des Rathauses in der Altstadt. Besitzt ein großes Hinterhaus, das als eine Werkstatt in Gebrauch war. Fachwerkbau, der am Anfang des 19. Jahrhunderts wieder aufgerichtet wurde. Erster Fachwerkbau stammt wahrscheinlich aus dem 14. Jahrhundert, der nach den Stadtbränden im 18. Jahrhundert zerstört wurde. Steht in der Altstadt am Zusammenschluss von Straßen An Thy, Kirchplatz und Marktplatz. Mehrmals saniert, umgebaut, restauriert, umgestaltet und modernisiert. Am Thy 15., Geschäfts- und Wohnhaus. Dieses Fachwerkhaus wurde von der Stadt Brakel am 22. Oktober 1984 in die Liste der städtischen Baudenkmäler eingetragen. Saniert, restauriert, teilweise umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Bauzeit wahrscheinlich frühes 17. Jahrhundert und nach 1800 folgte der Wiederaufbau nach der Zerstörung durch Stadtbrand vor dem Jahr 1800. Im Erdgeschoss befinden sich Geschäftsräume und Wohnräume sind im Obergeschoss.

Wolfskuhle 38. — ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus, das seit dem 16.Februar 1983 unter dem Denkmalschutz steht. Ein historisches Fachwerkhaus, das mehrmals saniert, renoviert und restauriert wurde. Von innen umgestaltet, teilweise umgebaut und modernisiert. Wie viele Häuser in der Altstadt durch Stadtbrände zerstört und im 19.Jahrhundert wieder aufgebaut. Wann genau das Haus erbaut wurde, ist für mich unklar geblieben. Dach aus Sandsteinplatten. Südmauer 27, früheres Geschäfts- und Wohnhaus in der Brakeler Altstadt. Historisches Haus, das seit dem 01.08.1983 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Als ein Fachwerkhaus in der Nähe der Stadtmauer erbaut wurde. Leider nicht herausgefunden, wann das Wohnhaus errichtet wurde. Mehrmals saniert, renoviert, restauriert. Wahrscheinlich auch in der Vergangenheit umgebaut. Sollingplatten aus Sandstein auf dem Dach. Dachgeschoss wurde ursprünglich als ein Getreidespeicher benutzt. Antoniusstraße 12., Wohn- und Geschäftshaus, das seit dem 5.Januar 1984 unter dem Denkmalschutz der Stadt Brakel steht. Fachwerk, das mehrmals saniert, restauriert und teilweise umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Steht in der Nähe des ehemaligen Kapuzinerklosters. Am Ende des 20.Jahrhunderts gründlich saniert und restauriert. Heute Sitz des St.-Antonius-Seniorenhauses. Wann gebaut ist mir unklar geblieben. Gehört heute der katholischen Kirche.
Stadtmauerreste

Auch noch heute sieht man an der Grenze der Altstadt von Brakel die Stadtmauerreste aus der Zeit des Mittelalters. Die Stadtmauer war in vier Stadtmauerteilen aufgeteilt: Westmauer und Ostmauer, Südmauer und Nordmauer. Die in den letzten Jahrzehnten saniert und teilweise restauriert wurden. Seit 20.September 1984 stehen die Stadtmauerreste unter Denkmalschutz der Stadt Brakel. Ursprünglich war die Stadtmauer eine Befestigungsanlage aus Bruchsteinen mit Wachtürmen und vier Stadttoren. Zur der Stadtbefestigung zählten auch der breite und hohe Erdwall, Wassergraben. Provisorisch wurde das Ostheimer Stadttor an der Ostmauer aufgerichtet. Seit 2004 stehen in der Altstadt an den Plätzen, wo die Stadttore ursprünglich standen, Torpfeiler aus hellem Sandstein mit kurzer Information über die Stadtbefestigung. Das Ostheimer Tor und das Hanekämper Tor an der Südmauer waren die wichtigsten Stadttore im mittelalterlichen Brakel. Der Erdwall wurde künstlich bewaldet. Den Stadttoren mit dem Erdwall und 12 Meter breiten Wassergraben wurden in den Jahren 1802 und 1803 voll – ständig abgetragen und eingeschüttet. Auch die Wachtoren mit den Wachhäuschen wurden abgerissen. Erhalten ist nur das Hanekämper Wachhäuschen (heute – Hanekamp 15.). Die Stadtmauerreste wurden im 14.Jahrhundert aufgebaut, aber sicher ist das schon im 12. Jahrhundert Brakel eine Befestigung hatte, die dann durch eine neue Stadtmauer ersetzt wurde. Im Spätmittelalter war Brakel eine kurze Zeit Mitglied des Handelsbundes ,,Hansa“. Fast 500 Jahre war die Stadtmauer im Gebrauch und wurde von den Stadt Brakel gepflegt. Im Jahre 1223 wurde Marktort Brakel zu einer Stadt erhoben. Im Jahre 1316 wurde schriftlich erstmals das Hanekämper Stadttor von Brakel erwähnt. Die Brakeler Stadtmauer war eine Ringmauer mit breiten zusammengewachsenen Wehrgängen zwischen den Wachtürmen.

Ennebudiek 3.: Wohnhaus in der Altstadt, dass seit dem 22.Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Historisches Baudenkmal, das in einer Form des Fachwerkhauses in der Zeit um 1830 aufgebaut wurde. Privatbesitz. Mehrmals wurde es saniert, renoviert, von innen umgestaltet und wahrscheinlich auch teilweise von den Eigentümern umgebaut. Ein Dachgeschoss, das nach der letzten gründlichen Sanierung in Wohnräume umgewandelt wurde. Mit Sollingsandsteinplatten bedeckt. Am Thy 6., Wohn- und Geschäftshaus in der Stadtmitte von Brakel. Historisches Baudenkmal, das seit dem 20.10.1984 unter dem Denkmalschutz steht. Fachwerkhaus mit Sandsteinplatten auf dem Dach. Mehrmals saniert, renoviert, restauriert und umgestaltet. Eine hohe Eingangstreppe aus Sandstein. Vorderseite ist mit kleinen grauen Sandsteinplatten verkleidet. Auch noch heute ein Handelsgeschäft im Erdgeschoß. Bauzeit ist mir unklar. Sicher ist es das im frühen 19. Jahrhundert es wieder in ursprünglicher Bauform erstellt wurde. Ostheimer Straße 11., Geschäfts- und Wohnhaus in der Altstadt. Steht in der Nähe des Marktplatzes. Historisches Baudenkmal, dass seit dem 26. Januar 1994 in die Baudenkmälerliste der Stadt Brakel eingetragen. Ein saniertes und restauriertes Fachwerk mit modernisiertem Inneren. Lange Zeit befand sich im Erdgeschoss eine Stadtapotheke. Neu aufgebaut nach den Bränden in der Zeit nach 1800. Wann der Hauskern entstand, ist mir nicht bekannt.
Neustadt 6., historisches Wohnhaus der Brakeler Altstadt. Am 16.2.1983 wurde dieses Haus in die Liste der Baudenkmäler von Brakel eingetragen. Öfters mal saniert, restauriert und teilweise umgebaut, von innen umgestaltet. Wurde vermutlich von einer reichen Handwerkerfamilie erbaut. Fachwerk. Privatbesitz. Bauzeit – 18.Jahrhundert. Annenkapelle an der Nieheimer Straße, ein denkmalgeschütztes Gebäude, dass am 07.04.1982 in die Baudenkmälerliste der Stadt Brakel eingetragen ist. Erbaut im Jahre 1719 von der Adelsfamilie, Hermann Ludwig von Asseburg und Odilia Elisabeth von Haxthausen. In Brakel hatte schon immer die Heilige Anna eine große Verehrung bei den Kirchen. Am 16.Juni 1513 wurde in der Nähe der Altstadt die erste Annenkapelle errichtet und eingeweiht. Die heutige Annenkapelle wurde im barocken Baustil errichtet, in einer achteckigen Form. Dach ist aus Sandsteinplatten aus Solling. Der Innenraum ist acht Meter breit. Offener Vorraum auf den runden Säulen. Reichliche Wandgemälde: Westseite – Die Verkündigung, Ostseite – Die Begegnung Elisabeths mit Maria, Deckgemälde – Die Heilige Familie. Wurde mehrmals saniert und restauriert. Ostheimer Straße 27., Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel das seit dem 8.Oktober 1984 unter dem Denkmalschutz steht. Steht in der Altstadt in der Nähe der Kapuzinerkirche. Fachwerkhaus das wahrscheinlich in der Neuen Zeit erbaut wurde und nach den Stadtbränden im 18.Jahrhundert stark beschädigt und am Anfang des 19.Jahrhundert wieder aufgebaut wurde. Öfters mal saniert, restauriert, renoviert und teilweise umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Befindet sich im Privatbesitz.

Wolfskuhle 8, ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das am 23.10.1984 in die Baudenkmälerliste eingetragen wurde. Das älteste erhaltene Fachwerkhaus der Stadt Brakel. Wolfskuhle 8 wurde im Jahre 1683 errichtet und niemals verändert. Mehrmals restauriert und saniert. Von innen umgestaltet und modernisiert. Befindet sich im Privatbesitz. Heute ein reines Wohnhaus. Familie Hellerfort/Versen war lange Zeit Eigentümer des Baudenkmales. Die Inschrift auf einem Hausbalken nennt uns den Bauherrn – die Familie Persig. Wegen des zahlreichen Schmelzofens wo Eisen geschmolzen wurde, in dem Stadtbereich bekam in der Vergangenheit die Straße den Namen ,,Wolfskuhle“. Bis in das Jahr 1970 stand in der Straße eine Schmiede. Am Markt 6, Wohn- und Geschäftshaus in der Stadtmitte, steht am Marktplatz. Seit dem 23. Oktober 1984 ein denkmalgeschütztes Fachwerkhaus der Stadt Brakel. Saniertes, renoviertes und teilweise umgebautes Geschäfts- und Wohnhaus. Heute ein Nebensitz der Stadtverwaltung. Davor stand ein mittelalterliches Haus, das vor 1800 von einem Feuer zerstört wurde. Dieses Baudenkmal wurde am Anfang des 19. Jahrhunderts errichtet. Letzte Sanierung und Restaurierung wurden von 2016 bis in das Jahr 2018 vollbracht. Besitzer des Fachwerkhauses ist die Stadt Brakel. Am Thy 12., Geschäfts- und Wohnhaus. Steinbau mit großem Hof. Am 13.Juli 1994 von der Stadt Brakel unter Denkmalschutz gestellt und in die Baudenkmälerliste eingetragen. Ursprünglich war hier ein Adelshof ansässig, der nach den Stadtbränden im 18. Jahrhundert sehr beschädigt wurde. Das alte Herrenhaus wurde abgerissen und durch einen Neubau ersetzt. Privatbesitz. Vermutlich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts fertiggestellt. Im Erdgeschoss sind Geschäftsräume drin.
Ostheimer Straße 34, Wohn- und Geschäftshaus. Historisches Baudenkmal steht in der Altstadt, in der Nähe der Kapuzinerkirche. Dieses Gebäude gehörte lange Zeit der Familie Alpmann. Seit 16. Februar 1984 ein denkmalgeschütztes Objekt der Stadt Brakel. Steinhaus, das in der ersten Hälfte der 1970er Jahre erbaut wurde. Im Erdgeschoss mit einer hohen beiderseitigen steinernen Eingangstreppe befand sich ein Schankwirtschaft-Hof ,,Menne-App“ (Gasstätte wo hauptsächlich Getränke angeboten wurden und Gerichte, die direkt da gegessen wurden). Erbau von der Gastwirtsfamilie Alpmann. Am Anfang des 21. Jahrhunderts gründlich saniert, renoviert und von innen umgestaltet. In Obergeschossen Wohn- und Schlafräume.

Ostheimer Straße 30, ehemaliges Wohn- und Geschäftshaus. Fachwerkbau, der am 01.02.1983 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Heute im Privatbesitz. Das Haus wurde im Jahre 1847 errichtet. Privatbesitz. Ursprünglich befand sich im Gebäude eine städtische Gastwirtschaft, die den Namen bei den Bürgern ,,Erkelner Bahnhof“ erhielt. Nach der letzten Sanierung und Renovierung wurde das Haus von innen vollständig in ein Miethaus umgebaut. Privatbesitz. Dachgeschoss in einige Wohnräume umgewandelt. Ostheimer Straße 2., Wohn- und Geschäftshaus. Ein historisches Baudenkmal der Stadt Brakel, das am 9.10.1984 unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen gestellt wurde. Dieses Haus steht in der Stadtmitte, direkt am Marktplatz. Im Erdgeschoss befinden sich noch heute Geschäftsräume, die schon in der Vergangenheit vorhanden waren. In den Obergeschossen sind Wohnräume eingerichtet. Privatbesitz. Wann dieses Fachwerkhaus errichtet ist für mich unklar geblieben. Sicher ist, dass es nach 1800 wieder aufgebaut wurde. Saniert und restauriert.

Am Bahndamm 2., Wohnhaus. Ursprünglich als eine kleine Stadtvilla erbaut. Baudenkmal der Stadt Brakel, wurde am 25.November 2004 in die Baudenkmälerliste eingetragen. Privatbesitz. Historischer Steinbau. Wurde im Jahre 1927 errichtet. Saniert, renoviert, teilweise umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Baustil – Jugendstil. Im Erdgeschoß sind aktuell Büroräume eingerichtet. Erbaut vermutlich von einer reichen bürgerlichen Familie. Am Thy 16., Wohn-und Geschäftshaus. Ein historisches Fachwerkhaus, das unter dem Denkmalschutz des Landes Nordrhein-Westfalen steht. Am Thy 11 wurde am 22.10.1984 in die Baudenkmälerliste der Stadt Brakel eingetragen. Öfters mal restauriert, saniert und vielleicht auch in Teilen umgebaut. Von innen umgestaltet und modernisiert. Im Erdgeschoß sind Geschäftsräume eingerichtet. In den Obergeschossen Wohn- und Schlafeinheiten. Privatbesitz. Das Fachwerkhaus wurde im 18.Jahrhundert errichtet. Westmauer 10., ehemaliges
Wohn- und Geschäftshaus. Nach der letzten Sanierung und Restaurierung in ein reines Wohnhaus umgewandelt. Westmauer 10 wurde am 11. Februar 1998 in die Brakeler Baudenkmal-Liste offiziell eingetragen. Fachwerkhaus. Dieses Wohnhaus wurde in der Zeit um 1880 erbaut. Heute Privatbesitz. Mehrmals saniert, renoviert und umgestaltet. Sandsteinplattendach.

Wolfskuhle 22., historisches Fachwerkhaus. Ehemaliges Geschäfts- und Wohnhaus in der Altstadt von Brakel. Wurde öfters mal saniert, restauriert und wahrscheinlich auch in der Vergangenheit teilweise umgebaut. Von innen wurde das Fachwerkhaus umgestaltet und modernisiert. Dach mit roten Sandsteinplatten aus dem Solling bedeckt. Wurde im frühen 19. Jahrhundert von einer reichen Handwerkerfamilie errichtet. Am 22.08.1990 wurde dieses Haus zu einem Baudenkmal erklärt. Privatbesitz. Wolfskuhle 40-42., ehemaliger Gasthof „Brautlacht-Hof“, der am 16.2.1983 unter Denkmalschutz gestellt wurde. Ein bedeutendes historisches Baudenkmal der Stadt Brakel. Von 1955 bis 1985 war hier ein Hotel im Betrieb. Erbaut im frühen 19.Jahrhundert. Das innere ist vollständig erhalten geblieben. Die beiden Fachwerke befinden sich im Privatbesitz. Mehrmals saniert, restauriert und teilweise von außen verändert von den Eigentümern. Holzbau mit Sollingsandsteinplatten bedeckt. 1846 wurde das Haus Wolfskuhle 42 komplett umgebaut. Franz Brautlacht ist der aktuelle Hausbesitzer. Warburger Straße 6., früheres Geschäfts- und Wohnhaus. Steinbau. Dreigeschossig mit Steinplatten bedeckt. Erbaut im Jahre 1910. War ursprünglich Sitz der Amtsverwaltung Brakel. Heute befindet sich in diesem Gebäude der Sitz der Polizeibezirksdienstes und Sitz der Familien und Frauenzentrums. Mehrmals saniert, renoviert und umgestaltet. Auch eine Stelle des Beratungs- und Bildungszentrums der Stadt Brakel ist hier ansässig. Dieses historische Baudenkmal zeigt uns die Verwaltungsgeschichte der Stadt Brakel.
Ehemaliges Kloster Brede: Das historische Baudenkmal der Stadt Brakel, das Kloster Maria Opferungstal, auf der Brede gehörte lange Zeit den Schulschwestern Unserer Lieben Frau. Die Adresse lautet: Im Winkel 26., 33034 Brakel. Das Kloster Brede wurde im Jahre 1483 gegründet, als eine religiöse Stiftung des Schlossherren der Hinneburg, und steht etwa hundert Meter weit weg von der nördlichen Stadtmauer. Die Nonnen waren Schwestern des Augustinerinnenordens. Der mittlere Teil des Klostergebäudes ist der ältere Bau des gesamten Baukomplexes. Die Seitenflügel wurden erst im späten 18.Jahrhundert errichtet. Erweitert mehrmals. Bauherr des Klosters war der Freiherr von Asseberg. Bis in das Jahr 1812 wurde das Frauenkloster aufgelöst. Bis 1848 war hier ein Waisenheim für Mädchen und Jungs untergebracht. Dann wurde das Klosterareal von der Stadt Brakel an den Freiherrn Hermann-Werner von Bocholz-Asseburg verkauft. Von dem neuen Besitzer wurde es saniert, renoviert und teilweise auch umgebaut. 1850 wurde in einem Teil des Klosters eine Schule eingerichtet, in der Lehrerinnen ausgebildet und gehörte ab jetzt der Stiftung der Schulschwestern von Unserer Lieben Frauen. Im Jahre 1861 wurde das Kloster Brede ein fester Sitz der westfälischen Ordensprovinz der Schulschwestern.
Die ersten Augustinerinnen kamen nach Brede aus eine Herforder Frauenkloster. Das Kloster Brede stand unter der Macht des Paderborner Bischofs. 1632 wurde das Kloster fast komplett von einem Brand zerstört und erst 1648 wurde beschlossen, es wieder aufzubauen. 1665 wurde es neu errichtet und für die Augustinerinnen wieder bewohnbar. In den 1770en Jahren folgte ein großer Ausbau: 1771 – der Kirchengang wurde fertig, 1774 mit den Seitenanbauten erweitert. Von 1803 bis 1812 war hier eine wirtschaftliche Domäne untergebracht. Von 1861 bis 1883 war im Kloster eine Schwesterschule. Danach folgte hier die Unterbringung eine Mädchenschule, die in das Gymnasium Brede sich entwickelte. 1927 wurde der Rundturm erbaut. 2025 wurde das Kloster Brede mit der Klosterkirche vollständig aufgelöst. Heute ist hier ansässig ein sozialer und pädagogischer Campus.
Schule Brede, Bredenweg 7.: Bis in das Jahr 2025 gehörten zum Schulzentrum Brede: Gymnasium, Realschule und Berufskolleg. Ist eine private staatlich anerkannte kirchliche Schule mit verschiedene Bildungsrichtungen. Katholische Kirche ist ein der wichtigsten Bildungsträger der Schule Brede. Bis in das Jahr 1975 war Brede eine Mädchenschule. Ist aktuell eine Partnerschule des Deutschen Fußball-Bundes. Schule Brede hat lange Zeit eine gemeinsame Geschichte mit dem Kloster Brede gehabt. Die Geschichte der Schule fängt im Jahre 1832 an, mit der Gründung in Brakel des St. Annen-Hospitals für Mädchen. Für die Mädchen wurde von den Schulschwestern Unterrichten in verschiedenen Formen vollbracht. Hauptsächlich wurde gelernt schreiben, lesen in Latein und weibliche Haus- und Handarbeiten. Gleichzeitig wurden die Mädchen im Hospital von den Schulschwestern erzogen. Am 8.Oktober 1846 wurde im ehemaligen Klosterngebäuden für Mädchen ein Waisenhaus eröffnet. Die Mädchen wurden hier schulisch ausgebildet. Am 2.5.1850 wurde die Schule mit dem Waisenhaus vereinigt und unter dem Namen ,,Schule von Unserer Lieben Frau“ weitergeführt. Der erste Versuch, in der Schule Brede Jungs zu unterrichten wurde 1871 vollbracht. Am Ende des 19. Jahrhunderts waren hier eine Handelsschule und eine Lehrerinnenbildungsanstalt ansässig. Von 1934 bis 1946 war die Schule Brede von der NS-Regime aufgelöst und das Gebäude wurde für verschiedene Zwecke genutzt. 1976 wurde die Schule Brede in ein Gymnasium umgewandelt. Von 1927 bis 1993 war im Schulzentrum Brede die Handelsschule ansässig. Von 1993 bis 2025 war hier auch das Berufskolleg vorhanden.
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