Karneval: Ursprung und Bedeutung

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Ab dem 11.11. um 11 Uhr 11 startet die närrische Zeit. Doch welchen Ursprung haben Karneval und Fastnacht eigentlich?
Karneval ist die Zeit vor der Fastenzeit.
Die sogenannte Fünfte Jahreszeit beginnt in Deutschland traditionell am 11. November um 11.11 Uhr und endet am Aschermittwoch.
Vor 5000 Jahren wurde bereits in Mesopotamien der Vorläufer des heutigen Karnevals gefeiert.
Arbeiter und Herrscher standen dann für kurze Zeit auf einer Stufe. Bereits im Mittelalter, vom 12. bis zum 16. Jahrhundert, feierte man Narrenfeste, bei denen auch kirchliche Rituale parodiert wurden.
Karneval heißt übersetzt „Fleisch, lebe wohl“.
Daher auch die Erklärung auf die Fastenzeit, in der kein Fleisch gegessen wird. In der Fastenzeit wurde früher 40 Tage auf Fleisch verzichtet.
Weiberfastnacht (Die Beueler Wäscherinnen)
Mit der Weiberfastnacht beginnt der Straßenkarneval. In Bonn-Beuel entstand vor mehr als 180 Jahren ein besonderer Brauch.
Die Wäscherinnen beschlossen, nicht zu waschen, sondern nahmen die Männer in die Mangel.
Der Rosenmontag ist ein Feiertag für die Jecken.
Am Rosenmontag ziehen viele Umzüge durch die Straßen. 1823 gründete sich in Köln das festordnende Komitee Die jährliche Hauptversammlung fand am Montag nach dem 4. Fastensonntag statt. An diesem Tag verdienten sich Städte und Persönlichkeiten eine goldene Rose vom Papst.
Veilchendienstag: die Nubbelverbrennung als Abschluss des Karnevals.
Veilchendienstag heißt der Tag zwischen Rosenmontag und Aschermittwoch.
Der Nubbel ist eine lebensgroße Strohpuppe, die an Weiberfastnacht aufgehängt wird und während der Tage über Kneipen hängt.
Der Nubbel wird in einer symbolischen Gerichtsverhandlung am Karnevalsdienstag zum Tode verurteilt, weil er schuld sei, dass die Feiernden ihr ganzes Geld versoffen haben. Mit dem Nubbel werden gleichzeitig alle Sünden um 24 Uhr verbrannt.

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